Eine Sicherung außer Haus muss nicht kompliziert aussehen. Sie muss einen anderen Ort haben als den Serverraum, eine Leitung, die den nächtlichen Lauf schafft, und ein Konto, das die Personen im Büro nicht nebenbei leeren können. Ob dieses Ziel ein Speicher bei einem Anbieter oder ein Gerät an einem zweiten Standort ist, hängt von der Datenmenge und davon ab, wie schnell Sie einzelne Dateien wieder brauchen.
Wenn Raum, Strom und Diebstahl dieselbe Kopie treffen
Der häufigste Ersatz für „außer Haus“ ist die Platte, die jemand mitnehmen sollte und die dann doch im Sideboard liegt. Der zweithäufigste ist ein Cloud-Ziel, in das mit demselben Benutzerkonto geschrieben wird, mit dem auch die Freigaben im Explorer gemappt sind. Wer dieses Konto hat, löscht beide Orte. Dazu kommt die Leitung: ein volles Backup am Tag über einen kleinen Upload wird nie fertig und blockiert tagsüber die Arbeit.
Pragmatisch ist ein erstes volles Backup, das lokal schnell entsteht, und danach nur Änderungen über die Leitung. Einzelne Dateien holen Sie von der nahen Kopie. Die entfernte Kopie ist für den Fall, dass das Büro nicht mehr nutzbar ist. Dafür muss geklärt sein, wo Sie im Ernstfall einen PC haben, von dem aus diese Kopie erreichbar ist, und wer das Kennwort dazu aus dem Tresor bekommt. Ein Ziel, dessen Zugang nur auf dem ausgefallenen Server stand, ist in diesem Moment unsichtbar.
Ziel, Leitung und ein Konto, das im Haus niemand löscht
- Menge. Schätzen, wie viel sich täglich ändert, nicht wie groß die Platte insgesamt ist.
- Erstlauf. Die erste volle Kopie so legen, dass sie die Leitung nicht tagelang blockiert.
- Konto. Schreiben und Löschen trennen, Alltagskonten dürfen das Ziel nicht leeren.
- Zugang. Kennwort und Adresse des Ziels im Tresor, nicht nur auf dem Server.
- Probe. Eine Datei von außerhalb des Büros zurückholen, mindestens einmal.
Wir wählen mit Ihnen ein Ziel, das zur Leitung passt, und trennen die Rechte. Den Vertrag mit dem Speicheranbieter schließen Sie auf den Firmennamen, nicht auf eine einzelne Person.
Woran Projekte in der Praxis scheitern
- Denselben Benutzer für Explorer-Freigabe und Cloud-Backup verwenden.
- Den ersten Vollauf über die langsame Leitung am Montagmorgen starten.
- Die externe Platte als erledigt abhaken, obwohl sie seit Monaten im Büro liegt.
- Den Zugang zum Ziel nur in einem Dokument auf dem Server speichern.
Beispiel aus dem Betriebsalltag
Ein Steuerberater sicherte auf ein NAS im selben Raum. Der Upload einer Cloud-Kopie war nie fertig geworden, weil jeden Morgen der Job abgebrochen wurde, sobald die Leitung für den Betrieb gebraucht wurde. Wir haben den Erstbestand einmalig vor Ort auf das Ziel gebracht und danach nur die Änderungen nachts laufen lassen. Eine Probe vom Homeoffice der Vertretung holte ein einzelnes Mandanten-PDF. Der Tresor enthält die Adresse des Ziels, nicht nur das NAS-Kennwort im Büro.
Kurze Entscheidungshilfe
- Liegt eine Kopie außerhalb des Serverraums?
- Schafft die Leitung die täglichen Änderungen, ohne den Tag zu blockieren?
- Kann ein Alltagskonto das Ziel löschen?
- Wissen zwei Personen, wie sie von außen an diese Kopie kommen?
Wenn eine Kopie außerhalb des Büros bei Ihnen ansteht, klären wir den Umfang unverbindlich: Backup. Drei Kopien im Betrieb Alternativ direkt Kontakt aufnehmen oder die häufigen Fragen lesen.