DNS übersetzt Namen in Adressen. Im Büro entscheidet das, ob die Warenwirtschaft, der Dateiserver und die Anmeldung gefunden werden. Viele Störungen, die wie ein Wackelkontakt wirken, sind ein Client, der plötzlich einen öffentlichen Resolver fragt und den internen Namen nicht mehr kennt. Ein zuverlässiges internes DNS hat einen benannten Server, eine Vertretung und eine DHCP-Konfiguration, die genau diese Adresse aushändigt.

Warum „Server nicht gefunden“ kein Leitungsproblem sein muss

Nach einem Anbieterwechsel oder einem neuen Router verteilen die Geräte plötzlich die DNS-Adresse des Providers. Im Büro fällt das schleichend auf: Ein Notebook findet den Server, ein anderes nicht, je nachdem, ob es die alte Einstellung behalten hat. VPN-Nutzer lösen interne Namen nicht auf, weil der Client nur öffentliche Adressen bekommt. Dazu kommen Doppelungen, zwei DHCP-Server, die unterschiedliche DNS-Server nennen, und eine Hosts-Datei auf einem einzelnen PC, die jahrelang als „Lösung“ diente. Die Fehlersuche läuft dann über Neustarts, bis zufällig der richtige Resolver gewinnt.

In einer Windows-Domäne ist der Domänencontroller der richtige interne Resolver, mit Weiterleitung nach außen für das normale Internet. Ohne Domäne übernimmt die Firewall oder ein bewusst gesetzter Server diese Rolle. Interne Zonen bleiben intern. Clients, Drucker und Telefone bekommen die internen Resolver über DHCP, nicht eine bunte Mischung aus Provider, öffentlichem Dienst und einer handgeschriebenen Adresse. Feste Geräte wie Server tragen die Resolver statisch und stehen in derselben Liste. Ein zweiter Resolver ist sinnvoll, wenn er dieselben internen Zonen kennt und nicht nur ins Internet zeigt.

Einen Resolver benennen und ihn überall gleich verteilen

  1. Rolle. Festlegen, welches System interne Namen kennt, und ein zweites nur, wenn es sie auch kennt.
  2. DHCP. Nur diese Resolver verteilen und fremde DHCP-Server im Netz suchen.
  3. Zonen. Interne Namen in der internen Zone pflegen, nicht in einzelnen Hosts-Dateien.
  4. VPN. Dieselben internen Resolver an verbundene Clients geben.
  5. Probe. Einen Namen vom Büro-PC, vom VPN und nach einem Router-Neustart auflösen.

DNS und DHCP sind ein Paar. Wer die Adresse eines Servers ändert und den Namen vergisst, erzeugt genau die Störung, die am nächsten Montag wie ein Ausfall der Anwendung aussieht. Wir tragen Namensänderungen in dieselbe Liste ein wie IP-Adressen und prüfen danach von einem normalen Arbeitsplatz, nicht nur vom Server selbst. Eine kurze TTL vor geplanten Umbauten macht den Wechsel weniger zäh.

Woran Projekte in der Praxis scheitern

  • Öffentliche DNS-Adressen per DHCP ins Büro geben und hoffen, dass interne Namen irgendwie gehen.
  • Auf einzelnen PCs Hosts-Dateien pflegen, die niemand sonst hat.
  • Zwei Domänencontroller mit DNS betreiben und die Weiterleitungen unterschiedlich setzen.
  • Den Namen der Warenwirtschaft nur im Browser eines PCs als Lesezeichen mit IP-Adresse führen.

Beispiel aus dem Betriebsalltag

Nach dem Tausch des Internetrouters in einem Büro in Floridsdorf bekamen neue DHCP-Clients die DNS-Server des Anbieters. Alte PCs funktionierten weiter, neue Notebooks fanden die Freigabe nur über die IP-Adresse. Die Anmeldung an der Domäne dauerte auffällig lang. Wir haben den Router als DHCP abgeschaltet, die internen Resolver wieder über den Domänencontroller verteilt und die Weiterleitung nach außen geprüft. Ein Testnotebook nach Freigabe der Lease fand Server und Internet. Die Hosts-Datei auf dem PC der Buchhaltung, die noch eine alte Adresse enthielt, haben wir entfernt und den Namen in die Zone aufgenommen.

Kurze Entscheidungshilfe

  • Verteilt DHCP ausschließlich die internen Resolver?
  • Lösen VPN-Clients die internen Namen auf?
  • Gibt es eine zweite Stelle, die dieselben Zonen kennt, falls der erste Server steht?
  • Ist eine Hosts-Datei auf Arbeitsplätzen noch als versteckte Sonderlösung aktiv?

Wenn ein internes DNS, auf das sich der Betrieb verlässt bei Ihnen ansteht, klären wir den Umfang unverbindlich: Server und Cloud. IPv4 und DHCP in Ordnung Alternativ direkt Kontakt aufnehmen oder die häufigen Fragen lesen.