Ein Backup, das fehlschlägt und niemanden benachrichtigt, ist schlechter als eines, das Sie noch nicht haben. Im zweiten Fall wissen Sie es. Im ersten Fall glauben Sie, geschützt zu sein, während das Ziel voll ist, das Konto abgelaufen ist oder der Server den Ordner nicht mehr findet. Die Überwachung dieser Jobs gehört zur Sicherung dazu, nicht als späteres Extra.
Rot, aber ohne Empfänger
Meldungen gehen oft an das Postfach der Person, die das System vor Jahren eingerichtet hat, oder an eine Adresse, die im Junk landet. Manche Konsolen zeigen den Fehler nur, wenn sich jemand anmeldet. Nachts rot, morgens sieht es niemand. Nach einem Monat ist die letzte brauchbare Kopie älter als jede Wiederherstellung, die Sie sich vorgestellt haben.
Die Regel ist einfach. Fehler und „seit drei Tagen keine erfolgreiche Sicherung“ gehen an eine Funktionsadresse, die zwei Personen lesen, und zusätzlich in das Monitoring, das Sie ohnehin für Server nutzen. Eine Warnung, die jeden Tag dasselbe sagt, wird abgestellt, indem die Ursache behoben wird, nicht indem die Mailregel gelöscht wird. Volle Ziele sind eine Ursache, keine Normalität.
Eine Meldung an eine Adresse, die gelesen wird
- Empfänger. Funktionsadresse statt einer einzelnen Person, Junk-Ordner einmal prüfen.
- Schwelle. Alarm, wenn ein Job fehlschlägt oder länger als vereinbart keine erfolgreiche Sicherung hatte.
- Ursache. Volles Ziel, falscher Pfad und abgelaufenes Konto als erste drei Prüfpunkte.
- Ruhe. Wiederholte Warnungen beheben, nicht abbestellen.
- Bericht. Im Quartalsgespräch die Jobs nennen, die im letzten Monat rot waren.
Wir hängen die Jobs an die bestehende Überwachung und legen die Funktionsadresse fest. Wer die Mail liest, wenn beide Personen im Urlaub sind, gehört in dieselbe Vertretungsregel wie der übrige IT-Ansprechpartner.
Woran Projekte in der Praxis scheitern
- Die Fehlermail an ein ungeprüftes persönliches Postfach schicken.
- Warnungen abschalten, weil sie „immer kommen“.
- Nur den Erfolg des Kopierens melden und ein volles Ziel ignorieren, bis es wirklich voll ist.
- Die Konsole mit einem Konto schützen, dessen Kennwort niemand mehr kennt, und die Mails deshalb nie nachsehen können.
Beispiel aus dem Betriebsalltag
Ein Job sicherte auf ein Ziel, das zu 100 Prozent voll war. Die Mail ging an einen ehemaligen Mitarbeiter, dessen Postfach noch existierte, aber niemand öffnete. Drei Monate lang gab es keine neue Kopie. Nach dem Umstellen auf die Adresse „it-betrieb“ und eine Meldung nach zwei erfolglosen Nächten fiel der nächste volle Speicher am zweiten Tag auf, nicht im dritten Monat. Das Ziel wurde vergrößert, der alte Empfänger aus der Liste genommen.
Kurze Entscheidungshilfe
- Kommt eine Fehlermeldung bei zwei Personen an?
- Gibt es eine Meldung, wenn mehrere Nächte lang nichts erfolgreich war?
- Wird eine dauerrote Warnung behoben statt abbestellt?
- Steht der Zustand der Jobs im Quartalsgespräch?
Wenn Backup-Jobs, die niemand bemerkt bei Ihnen ansteht, klären wir den Umfang unverbindlich: Backup. Monitoring-Alarme Alternativ direkt Kontakt aufnehmen oder die häufigen Fragen lesen.